Das Benediktinerkreuz

das Kreuz der Kirche und die Zwölf


Aus der "Vita beati Benedicti" von Jean de Stavelot.
Auf dieser Zeichnung sehen Sie

die zwölf wichtigsten Heiligen des Benediktinerordens "Papst Gregor, Thomas Becket, Hrabanus Maurus, Beda Venerabilis, Odilo von Cluny, Anselm von Canterbury, Leodigan, Papst Victor III., Kolumban, Remaclus, Gerhard, Benedikt.

Es hat etwas länger gedauert,

diese Zeichnung zu entschlüsseln.


Die mathematische Darstellung des Benediktinerkreuz


Das Ergebnis errechnet sich aus der Summe der Kanten und Schnittpunkte =
36 + 54 + 12 + 24 + 36 + 48 + 8 + 16 + 24 + 32 + 4 + 6 = 300
dividiert durch den Mittelpunkt 25
 ( 300 / 25 =12 )

Die 300 spielt im 8.Kreis der Kabala, "die geheime Lehre" von Athanasius Kircher auch eine wesentliche Rolle.

Dort ist der Mittelpunkt das hebräische Wort „JHWH“. für Gott und das hebräische Symbol für die Zahl 300 und das lateinische Wort HIS für “Dieser“.


Der Benediktiner Orden

Benediktiner sind Mönche und Nonnen, die die Regeln des Benedikt von Nursia befolgen. Obwohl die Kirche keinen Zweifel darüber aufkommen lässt, dass Benedikt von Nursia zu ihren ganz großen Heiligen zählt – ehrt sie ihn doch als Patriarch des abendländischen Mönchtums und als Patron Europas - , so ist seine Gestalt trotzdem nicht leicht zu fassen. Die Quellenlage zum Leben Benedikts erscheint dem Menschen des zwanzigsten Jahrhunderts dürftig  und es bedarf des scharfen Auges, das in die Tiefe blickt, um die Konturen zu sehen. Am Ausgang der christlichen Antike und an der Schwelle zum Mittelalter wird im Jahr 590 in Gregor dem Großen ein Mann zum Bischof von Rom gewählt, der größte Gegensätze in sich vereinigt und der uns – zwei Menschenalter nach Benedikts Tod – die einzigen biographischen Notizen über diesen vermittelt. Zeit seines Lebens litt Gregor an der, ihm aufgeladenen Bürde und befand sich in einer steten Spannung zwischen aktivem und kontemplativen Leben. Trotz intensiven politischen Handelns blieb er immer auch Seelsorger. In solchem seelsorgerlichen Eifer entschloss sich der literarisch begabte Papst, seinen Landsleuten das Leben gottesfürchtiger Männer vor Augen zu stellen, um die, ihm anvertraute, Herde zur Nachahmung anzuregen. Die vier „Dialoge“ genannten Bücher, die Gregor um 593 verfasste, zeugen nicht nur von der großen Allgemeinbildung des heiligen Papstes, sondern vor allem auch von der Bildung seines Herzens, mit der er allenthalben die Hand Gottes im Leben der Menschen erkennt. Gregor geht es darum zu beweisen, dass auch in Italien fromme, gottesfürchtige Männer lebten, wie sie den Menschen seiner Zeit aus dem Orient und dem benachbarten Gallien bekannt waren. 

Die ersten zwölf Benediktinerklöster wurden im frühen 6. Jahrhundert in Subiaco bei Rom gegründet. Benedikt stiftete 529 das berühmte Kloster von Montecassino, wo er die Mönchsregeln verfasste, durch die das gesamte abendländische Klosterleben organisiert und wiederbelebt wurde. Gemessen an den Normen der Zeit forderte die Benediktinerregel keine besonders ausgeprägte Strenge und Askese. Der Jahreszeit, sowie den begangenen Feierlichkeiten entsprechend wurde den Benediktinern eine Periode von vier bis acht Stunden täglich für Gebete und von sieben bis acht Stunden für den Schlaf eingeräumt. Die restliche Zeit wurde zu gleichen Teilen auf die Arbeit - gewöhnlich Gartenarbeit - und auf religiöse Lektüre und Studien verwendet. Dem Abt wurden patriarchische Vollmachten über die Gemeinschaft übertragen, wobei er selbst den Regeln unterstand und wichtige Entscheidungen mit den Mitgliedern der Gemeinschaft beraten musste.

Wer andere kennt, ist klug.

Wer sich selber kennt, ist weise. Laotse

© Wolfgang Ast

 Das Benediktinerkreuz