Geometrie in Zahlen

Am Anfang steht die 0

ist nichts und eröffnet den Ausblick in die Unendlichkeit.


Seit man begonnen hat, die einfachsten Behauptungen zu beweisen, erwiesen sich viele von ihnen als falsch.

Bertrand Russell

Die O, der Punkt von dem alles ausgeht.

  Sie steht für das Nichts - und enthält die Unendlichkeit.
  Alleine ist sie nichts, aber sie bestimmt die Größe.
  Eine natürliche Zahl und leere Menge.
  Sie birgt das Geheimnis unserer Existenz.
  Mit ihr beginnt und endet das Universum.

 

Die Null, der Glaube steht am Anfang eines Gedanken, der sich formt zu einem Beginn vor der Ausführung.


 Das Ergebnis meiner mathematischen Nachforschungen.
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  " Der Ursprung unserer Mathematik  " 

stellt eine Symbiose des

Glaubens und der Erkenntnis dar, 

die zum beiderseitigen Nutzen durch den Beweis bestätigt wird.


Über 3000 Jahre verehrte man den Sonnengott. Der Sonnengott Re steht seit dem Alten Reich an der Spitze aller ägyptischen Gottheiten. Er wird zum Reichsgott Ägyptens und zum Vater der Könige, die sich seitdem "Sohn des Re" nennen konnten. Er war der erste Reichsgott und König der Götter. Die größte Verehrung wurde ihm im alten Ägyptischen Reich zuteil.

Das Hauptheiligtum des Re ist der Sonnentempel "Haus der Sonne". Er befindet sich in der Sonnenstadt On in Unterägypten. Die Griechen nannten die Stadt bezeichnenderweise Heliopolis ("Stadt der Sonne").

Mit dem Bau der Cheops-Pyramide und dem Bau der großen Sphinx, begann in der 4. Dynastie (ca. 2570 – 2450 v. u. Z.) die Hauptphase der Sonnenreligion. Schon in der 3. Dynastie war er immer stärker geworden und nun verdrängte der Sonnengott Re den Falkengott Horus in der Staatsreligion. Mit Userkaf kam zu Beginn der 5. Dynastie (2450 bis 2300 v.u.Z.) zum erstenmal, ein besonders eng mit dem Sonnengott verbundenes Königshaus, auf dem ägyptischen Thron. Mit einer Unterbrechung durch Amenophis IV. oder Echnaton, der mit der Vielgötterreligion brach und an  diese Stelle die Sonnenscheibe Aton setzte und damit eine Revolution auslöste, die ihn schliesslich  wieder stürzte. Der Sonnenkult war, bis in die ägyptische Spätzeit hinein, der beherrschende Staatskult. Der Sonnengott war immer stärker in den Mittelpunkt des Universums gerückt.

Der tägliche Lauf der Sonne garantierte den Fortbestand der Welt und des Kosmos. Jeden Tag erneuerte so der Sonnengott sein Schöpfungswerk.

 

Um 440 v. Chr. verfaßte Herodot, als erster in historischer Zeit, einen Bericht über das Bauwerk. Der Historiker besuchte die Pyramide und erhielt seine Informationen über den Bau direkt von den ägyptischen Tempelpriestern.

Bis auf eine Mitteilung, die Geometrie der Pyramide betreffend, waren die Aussagen allerdings nicht sehr ergiebig:

Der Flächeninhalt, jeder ihrer Seiten, ist so groß, wie das Quadrat ihrer Höhe, da dies eine Relation ist, die sich im Bauplan der gesamten Schöpfung wiederfindet.
Die Astronomen und Mathematiker sind sich darüber einig, dass auch die Cheops – Pyramide ein altes Zentrum der Meßtechnik und Himmelsbeobachtung war.Die Pyramide hatte eine Unmenge von astronomischen Funktionen: Man konnte mit ihrer Hilfe das Sonnenjahr, mit seinen 365 Tagen und Schaltjahren, bestimmen. Ihr Schatten wurde als Kalender benutzt und sie war ein wichtiger Punkt in der Landvermessung. Ihre Spitze liegt exakt auf dem 30. Breitengrad und zahlreiche pyramidenartige Bauwerke Ägyptens sind voneinander 110 km oder einen Breitengrad entfernt.

Die ursprüngliche Höhe von 146,72 m und der Umfang der Basis von 921,44 m stehen im gleichen Verhältnis zueinander, wie der Radius eines Kreises zu seinem Umfang ? (dieses Verhältnis ist 2 pi).
Die Seitenlänge der viereckigen Basis beträgt 365,42 ägyptische Ellen und diese Zahl ist identisch mit der Anzahl der Tage des tropischen Sonnenjahres.

Mit der Zerstörung der Stadt Heliopolis, durch Alexander des Großen um 400 v. Chr., wurde auch die wissenschaftliche Bibliothek verbrannt. Hier waren mit Sicherheit auch die geistigen Quellen von Physik, Chemie, Geometrie, Arithmetik, Astronomie, Medizin, Geologie, Meteorologie und Musik der alten Griechen zu suchen.

Die griechischen Mathematiker Eratosthenes und Pythagoras lebten lange Zeit in Heliopolis. Die Bibliothek in der neu gebauten Stadt Alexandria, die wahrscheinlich noch einiges von dem alten Wissen verzeichnete, brannte zur Zeit Cäsars ab.


 


 


 

© Wolfgang Ast

Am Anfang steht die 0